Odagsen wurde zwischen 826 und 876 in den Traditionen des Klosters Corvey zum ersten Mal als Osdageshusen schriftlich erwähnt. Diese Dokumente existieren jedoch nicht mehr. Lediglich Abschriften aus dem 15. Jahrhundert sind erhalten geblieben. Johann Friedrich Falcke (1699-1757) hat diese Traditionen abgeschrieben und in dem Buch Codex traditionum Corbeiensium (1752 veröffentlicht) zusammen gefasst. Odagsen steht dort unter dem § 213 auf Seite 119 als Osdageshusen und dann noch mal im § 225 auf Seite 121 als Osdagheshusun.

 

Nach dem Eintrag in Wikipedia und im Zeitungsartikel aus der Einbecker Morgenpost über den Odagser Taufstein den Wolfgang Kampa verfasst hat, soll Odagsen erstmals als "Osdageshusen" zwischen 854 und 877 urkundlich erwähnt worden sein. Die Quellenangabe die in Wikipedia angegeben ist, verweist auf einen Hector Wilhelm Heinrich Mithoff: Kunstdenkmale und Alterthümer im Hannoverschen. Zweiter Band: Fürstenthümer Göttingen und Grubenhagen. Das Buch ist von 1873. Auf Seite 164 wird Odagsen aufgeführt.