Nach dem Töten und Ausbluten des Schweins, wird der Tierkörper in einem Holztrog mithilfe von heißem Wasser und den sog. Glocken von den Haaren und den Klauen befreit:
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Anschließend wird der Tierkörper an den Haken befördert. Hier wird der bekannteste aller Schlachte-Reime zelebriert: Wenn das Schwein am Haken hängt....
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Mithilfe eines Brenners werden evtl. noch vorhandene Haare abgesengt.
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 Der Tierkörper wird zerteilt. Die Männer im Vordergrund putzen mit Messern nochmals das Fleich ab.
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 das Fleisch wird dann, je nach Verwendung verteilt
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 Das Fleisch für die Wurst wird, je nach Sorte kleingeschnitten (z.B. das sog. Kinkelschneiden siehe unten) oder durch den Fleischwolf gedreht.
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Das dabei entstandene "Brät" wird nach Sorte gewürzt:
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 Das Brät wird mit Hilfe dieses Apparats in die entsprechenden Därme gepresst.
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Hier sieht man Albert und Helmut Reese beim Befüllen mit Brät.
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 Alternativ konnte man je nach Wunsch auch Wurst in Dosen bekommen. Tante Ilse macht hier den Deckel drauf.
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Die Bilder stammen aus dem Besitz von Marianne Manthei geb. Reese, sie wurden uns mit der Erlaubnis zur Veröffentlichung zur Verfügung gestellt.

Vielen Dank dafür.

Ralf Ahrens, Ortsheimatpfleger

Odagsen im August 2022