Zum Schluss der ordentlichen Generalversammlung der Forstgenossenschaft Landmannsholz am 24.02.1966 in der Gastwirtschaft Hartmann, Immensen, gibt der Holzgrefe, Herr Ernst Wille aus Odagsen, anhand alter Akten und Dokumenten einen umfassenden Bericht über die Geschichte der Forstgenossenschaft Landmannsholz. Eine von Ihm verlesene Urkunde besagt, dass die Forstgenossenschaft Landmannshol z im Jahr 1565 von Herzog Erich II von Hannover folgenden 11 Orten als Entschädigung für militärische Einquartierung geschenkt wurde.

Buensen

16

Volle Anteile

1

Halber Anteil

16 ½

Anteile

Dörrigsen

33

3

34 ½

Drüber

34

1

34 ½

Edemissen

41

12

47

Hollenstedt

68

2

69

Iber

33

2

34

Immensen

30

Kein

30

Odagsen

28

9

32 ½

Stöckheim

46

2

47

Strodthagen

16

3

17 ½

Sülbeck

36

2

37

 

381

Volle Anteile

37

Halbe Anteile

399 ½

Anteile gesamt

Somit stellt Herr Wille fest, dass die Forstgenossenschaft Landmannsholz 1965 praktisch 400 Jahre bestand. Die Schenkung erfolgte für die gute Verpflegung und Unterbringung der Soldaten. Je Feuerstelle wurde ½ Anteil vergeben. Für Aufstallung und Futter der Pferde wurden weitere Anteile vergeben. So erklärt sich, dass manche Anlieger nur ½ Anteil besitzen, während Landwirtschaftliche Betriebe mehrere Anteile aufweisen können.


festgehalten und aufgeschrieben von:

Robert Ahrens

Ehemaliger Rechnungsführer der Forstgenossenschaft Landmannsholz