Odagsen liegt im südlichen Niedersachsen, ca. 4 km südlich von Einbeck entfernt, am Zusammenfluß
von den Bächen Aue und Rebbe.

Odagsen liegt 132 m über NN und umfaßt eine Gesamtfläche von 341 ha. Der Boden besteht zu 80% aus Lößlehm und zu 20% aus schwerem stark mit Ton durchsetztem Lehm. Dieser Boden bietet gute Vorrausetzungen für den Anbau von Rüben und Weizen. Bis kurz nach dem 2. Weltkrieg waren ca. 70% der Bevölkerung in der Landwirtschaft tätig. Im Zuge der Industriealisierung nahm die Zahl der Beschäftigen immer mehr ab, so dass heute nur noch einige wenige Familien sog. “Vollerwerbslandwirte” sind.

Mit neun weiteren Gemeinden gehört Odagsen mit der Holzberechtigung zu der Forstgenossenschaft Landmannsholz im Grubenhagener Forst. Aus dem damaligen Forstregister geht hervor, dass die Berechtigtenohne Gegenleistung das Holz schlagen konnten. Heute sind die Bauern Grundeigentümer und stehen unter dem Gemeindeforstgesetz.

Die Trinkwasserversorgung erfolgte durch hauseigene oder Gemeindebrunnen bis Ende der 50er Jahre. 1965 kam es zur Gründung des Wasserbeschaffungsverbandes “Landmannsholz” und zur Lieferung von Trinkwasser aus den Brunnen der Gemarkung. Dieser Verband wurde 1990 aufgelöst, da weitere Ortschaften dazukamen und die gelieferte Wassermenge nicht mehr ausreichte. Die Stadt Einbeck liefert nun gemischtes Trinkwasser nach Odagsen. Siehe  Wie steht es um unser Trinkwasser ?

Anfang des Jahrhunderts kam die elektrische Stromversorgung und 1996 die Versorgung mit Gas nach Odagsen. Seit Januar 2020 haben (vorerst nur) einige Hauhalte auch über einen Göttinger Anbieter schnelles Internet.